Pflege: ūüö®Und pl√∂tzlich war das vorgesehene Erbe wegūüö®

Pflege ist ein heikles Thema. Vor allen Dingen aber auch ein teures. Folgender Fall hat sich vor ein paar Jahren in meiner Kundschaft abgespielt:

Pflege vernichtet das vorgesehene Erbe

Die Eltern meines Kunden haben sich verhältnismäßig spät dazu entschlossen, in die eigenen vier Wände zu kommen.

Erst als der Sohn aus dem Haus war und die finanzielle Lage in trockenen T√ľchern war, war die Sache sicher. Und so wurde der Traum vom eigenen H√§uschen bei den beiden erst mit Mitte 40 Realit√§t.

Die Finanzierung war gesichert. Beide Ehepartner hatten zu diesem Zeitpunkt einen festen Job. Außerdem konnte man noch mit einer relativ hohen Summe rechnen, die von den Großeltern als Erbe vorgesehen war.

Kurze Zeit, nachdem das Haus fertig gestellt und der Einzug gefeiert wurde, passierte das, womit niemand rechnete. Durch einen Schlaganfall wurde der Opa quasi von heute auf morgen zum Pflegefall. Er erhielt durch den MDK, also den Medizinischen Dienst der Krankenkassen eine Einstufung in die Pflegestufe II. (Seit Beginn des Jahres 2017 kann man das ungefähr mit einem Pflegegrad 3 gleichsetzen.)

Da die Ehefrau des Pflegebed√ľrftigen nun auch schon √§lter war und demnach nicht mehr in der Lage war, sich um Ihren Ehemann zu k√ľmmern, die Familie aber auch beide berufst√§tig und der Sohn inzwischen √ľber 300 Kilometer weit weg wohnte, war die Pflege im Heim unumg√§nglich. In diesem Beispiel mussten 1.500 Euro dazugezahlt werden. Monat f√ľr Monat.

Kurze Zeit danach wurde die Oma so schwer krank, dass auch sie zum Pflegefall wurde. Und ebenfalls sehr schnell in die Pflegestufe II kam. Nat√ľrlich muss ich kaum erw√§hnen, dass auch sie fortan im Pflegeheim gepflegt werden musste. Die Zuzahlung betrug ebenfalls 1.500 Euro im Monat.

Gehen Sie einmal kurz in sich und √ľberlegen Sie sich, worauf Sie ab sofort verzichten k√∂nnten, damit jeden Monat 3.000 Euro √ľbrig bleiben. Also neben Ihren ansonstigen Kosten, was Sie so zum Leben ben√∂tigen. Nein, ich denke nicht, dass das Geld bei Ihnen auf den B√§umen w√§chst. Tut es vermutlich bei den wenigsten Menschen.

Bei der Familie gab es nat√ľrlich den (erstmal) gl√ľcklichen Umstand, dass die Gro√üeltern sehr sparsam waren und eine Menge Geld angespart hatten. Ann√§hernd eine Viertelmillion Euro gab es bei der Familie. Aus diesem Stock konnten jeden Monat die 3.000 Euro entnommen werden, die Pflege war damit bezahlt.

Allerdings war das Geld urspr√ľnglich f√ľr einen anderen Zweck vorgesehen. Wie schon weiter oben beschrieben, sollte dieses Geld mit in die Finanzierung beziehungsweise in die Schlussrate der Hausfinanzierung flie√üen.

Insgesamt dauerte die Pflege der Großeltern fast sieben Jahre. Jetzt rechnen Sie mal nach:

In diesem Beispiel wurden sage und schreibe 252.000 Euro f√ľr Pflege verbrannt. Kaum vorstellbar, aber so etwas kommt leider immer wieder vor.

Machen wir einen Sprung ins Jahr 2017: Das Haus der Eltern wurde noch nicht abbezahlt. Die Eltern sind allerdings bereits im wohlverdienten Ruhestand.

Die L√∂sung f√ľr dieses Problem hat der Sohn (mein Kunde) f√ľr sich folgenderma√üen erarbeitet: Er(!) legt aktuell jeden Cent beiseite, damit das Haus in ein paar Jahren endlich bezahlt ist.

Hand aufs Herz: Stellen Sie sich das so vor?

Der Plan sieht vermutlich bei Ihnen auch etwas anders aus. Das Pflegeproblem ist ein Problem,. welches wir uns – dank medizinischer Topversorgung und gestiegener Lebenserwartung – selber hart erabeitet haben.

Da aber Pl√§ne nicht immer so laufen, wie wir das gerne h√§tten, gibt es die M√∂glichkeit, so ein Risiko wie obern beschrieben, vern√ľnftig abzusichern.

Was wäre hier möglich gewesen?

Angenommen, der Großvater wäre bei Beginn des Hausbaus 65 Jahre alt. Und angenommen, der Pflegegrad 3(entspricht ca. der Pflegestufe 2) und Pflegegrad 4 und 5 wären mit garantiert ca. 1150 Euro (und einer möglichen Gesamtpflegerente in Höhe von 1.500 Euro) abegsichert gewesen.

Dann h√§tte diese Absicherung einmalig (Stand Juni 2017) 54.544,10 Euro gekostet. Bei Eintritt von Pflegegrad 3 k√§me dann die versicherte Pflegerente heraus(so lange, wie der Pflegefall dauert), bei Tod ohne Pflege w√§ren 100 Prozent des Beitrags an die Erben zur√ľckgeflossen.

Bei monatlicher Zahlweise, dann allerdings mit einer Beitragsbefreiung schon ab Pflegegrad 2, hätte die Absicherung 317 Euro gekostet.

Nat√ľrlich sind 54.000 Euro einmalig oder auch 317 Euro monatlich riesige Zahlen, mit denen ich hier hantiere. Aber in unserem Beispiel oben w√§re die Einmalzahlung da gewesen.

Und 317 Euro monatlich sind bedeutend weniger als 1.500 Euro montliche Zuzahlung.

√úberblick Pflegekosten

Wenn Sie sich jetzt einmal einen Überblick verschaffen möchten, was Pflege im Alter so kostet, kann ich Ihnen die folgende Internetseite empfehlen:

BKK-Pflegefinder

Hier können Sie links Ihre Postleitzahl eingeben und bekommen dann die Pflegeheime in Ihrer Umgebung angezeigt, mit Preisen und was sonst noch dazu gehört.

Und wenn es um die passende Absicherung geht, gibt es hier nochmal die Kontaktnummern f√ľr Ihre Terminvereinbarung:

Telefon: 05361/4639619

Und da das Leben nicht immer so l√§uft, wie man das vielleicht mal urspr√ľnglich geplat hat, gibt es den Rex Check. Nat√ľrlich nur bei rex versichert, Ihrem Versicherungsmakler in Wolfsburg!

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Mein Name ist Florian Rex und ich bin Versicherungsmakler aus Wolfsburg. Ich bin seit 2005 in der Versicherungsbranche tätig und seit 2009 als Versicherungsmakler im Interesse meiner Kunden unterwegs.

Mit dem Blog m√∂chte ich Ihnen und Euch √ľber interessante Dinge, Sch√§den, Infos zu Produkten und anderes aus meinem B√ľro berichten. Mit meinem RexCheck helfe ich meinen Kunden, im Bereich Ihrer Absicherung immer up2date und niemals unter- oder √ľberversichert zu sein.


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